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Von Decken, Wetter und Keksen

30/01/2012

2012 lässt sich genauso an, wie 2011 geendet hat, betriebsam und planungsreich.
Das ist gut so und das soll auch so, aber es lässt noch immer wenig Zeit für andere Dinge.

Draußen hat es heute den ganzen Tag sehr unmotiviert vor sich hin geschneit, kleine winzige und sehr vereinzelte Flöckchen, die nicht wirklich den Namen Schnee verdient haben, eher so wie die „Schneeeinstellung“ auf diversen Blogs. Aber wenn man genau hinsah, waren sie da und irgendwie auch nniedlich. So wirklich Lust auf Schnee hatte in Ende letzten Jahres nicht und das hat sich bisher nicht geändert. So über Weihnachten, klar, wäre es nett gewesen, aber für mich darf es gern knackig kalt, blauer Himmel, strahlende Sonne und niederschlagsfrei sein, dankefein.

Ebenfalls mit über den Jahreswechsel genommen habe ich die Lust zu backen, Kekse vornehmlich, und noch mehr seit alle drei Vorratsdosen krümellos leer gefuttert (worden) sind. Zu viele Rezepte, die ich im Dezember fleißig gesammelt habe, die dann aber nicht umgesetzt worden sind. Doch wer sagt, dass man Kekse nur zu Weihnachten backen darf? Zumindest ein oder zwei Rezepte werde ich demnächst sicher noch ausprobieren.

Die zweite Lust, der ersten gar nicht so unähnlich, ist die mich kreativ auszutoben.
Was da in der Adventszeit durch die Blogs alles an kreativen Ideen angeschwemmt wurde – ich bräuchte ein Jahr lang Weihnachten um sie alle umzusetzen. Oder ich werde hauptberuflich Bastlerin oder so. Ach, das geht ja auch nicht, denn es funktioniert mir doch immer nur so, dass mich die Muse gerade knutscht wenn es am unpassendsten ist. Dicke Wollmützen im Juli zum Beispiel. Ein, zwei Sachen habe ich aber dennoch umsetzen können. Das erste umgesetzte Projekt darf ich noch nicht her zeigen, das zweite ist schwarz und lässt sich bei fehlendem Tageslicht nicht fotografieren. Das dritte Projekt ist ein großes, zumindest für mich. Die Muse wollte mich nicht richtig lassen, ich musste sie ganz schön treten und so war es zum Ende hin auch eher Qual als Lust, aber dieses spezielle Projekt wollte ich unbedingt fertig bekommen, bevor es in einer Kiste sein Dasein als unfertiger Stoffhaufen fristen muss.

Im Freundes- und Bekanntenkreis ist der Babyboom ausgebrochen und schon lange wollte ich mal eine Babydecke nähen. Grob habe ich mich an diese Anleitung gehalten, habe allerdings die Wimpel durch alle Stofflagen gequiltet und als Wimpelkette noch eine Luftmaschenkette aus Wolle hinzugefügt. Mein erstes selbst gemachtes Schrägbad (wofür ich mir erst mal ein Bügeleisen kaufen musste) und das erste angenähte Schrägband außerdem. Bügeln muss ich es noch und dann hoffen, dass es mehr gefällt als mir (die wieder nur nicht ganz gerade Nähte und die eine oder andere Unsauberkeit hier und da sieht).

 

Tanya, nicht nur nähend, sondern auch mal etwas herzeigend

 
 
 
Hörbar: Eureka
Laune: Ganz okee, so eigentlich

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7 Kommentare leave one →
  1. 31/01/2012 11:03

    Große Bewunderung! Ich finde ja, wer so tolle Sachen nähen kann, darf ruhig über ein paar schiefe Nähte hinwegsehen. :)

  2. 31/01/2012 21:56

    Toll, einfach nur toll! Dabei fällt mir ein, dass ich dem Bruder auch eine (Spiel)Decke versprochen habe…

  3. 01/02/2012 00:04

    Danke ihr zwei :) Das macht Mut zum Augen zudrücken und verschenken.

    Tanya, immer so ein bissl mmmh mit selbst gemachtem

  4. 01/02/2012 09:43

    Das mmmh-Gefühl beim Verschenken von Selbstgemachtem kenne ich auch.
    Dabei weiss ich, dass umgekehrt, wenn ich was Selbstgemachtes geschenkt bekomme, mir das total schnurz ist, wie perfekt es geraten ist. Im Gegenteil machen es so ein paar Krumpligkeiten ja sogar eher zu was ganz Besonderem, weil es das eben von industrieller Fertigung unterscheidet. Und alleine der Gedanke, dass da jemand soviel seines kostbaren Gutes Zeit (von der ja echt niemand ausreichend viel hat) investiert hat, um was für mich zu machen, macht mich irre happy.

    Und wenn du in 10 Jahren Florentine Lea besuchst und siehst, wie sie ihren Lieblingsteddy mit deiner Decke zudeckt, weil sie die schon seit ihrer Geburt hat und daran hängt – spätestens dann haste bestimmt keinen Gedanken mehr an irgendwelche nicht ganz perfekten Nähte. :)

  5. 01/02/2012 21:58

    Das ist ja mal ganz lieb gesagt :)

    Dafür näht man ja auch so ein Stück, dass es wertgeschätzt wird, hoffentlich.
    Meine ebenfalls schwangere Arbeitskollegin hat mir erzählt, dass sie für ihren (ersten) Nachwuchs von ihrer Mum eine Patchworkdecke bekommen hat, die damals für sie genäht worden war. So was ist toll!

    Ein ganz liebes Danke!

    Tanya, *hachz*

  6. 27/03/2012 12:20

    die babydecke ist ein traum!
    ich liebe wimpelketten. und der rand mit den punkten ist ja auch entzückend.
    haste super toll gemacht! :)

    • 27/03/2012 17:53

      Ach, dankefein :)

      Tanya, ob des ganzen Lobes ganz rot werdend

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