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Die Lage der Nation

03/03/2011
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Shootingstars

Klick macht Dick

 

Kondensstreifen, die aussehen wie Sternschnuppen, mitten am Tag.
Gelernt, dass Sternschnuppe auf englisch tatsächlich Shootingstar heißt, mal wieder so ein Wort, dass so abgenutzt ist, dass man es nicht mehr gebrauchen mag. Wie „Schatz“, was einen Wert ausdrückt, etwas ganz wertvolles und kostbares, das Wort so abgenutzt dass es ganz schmutzig ist.

Hugo und ich haben uns angefreundet, mittlerweile macht er das, was ich will, nur sein Mikro will er nicht benutzen. Verblüfft mich mit Shortcuts die ich nicht kannte und mich irgendwo hin springen lassen, wo ich gar nicht hin wollte.
Gelernt, dass längst nicht alle Notebooks eingebautes Bluetooth haben. Habe ich immer gedacht.
Er gibt mir die Chance wieder sehr viel mehr zu schreiben, Gedanken in die Tasten fließen zu lassen, Fotos zu besichtigen, auszuwählen und zu bearbeiten. Dazu hatte ich nach Feierabend am Rechner auf dem harten Stuhl kaum noch Lust zu. Fein das.

Mir geht es gut, ich vertrage die grauen Tage besser, was auch an den Sonnenstrahlen liegen mag, die sich wieder öfter blicken lassen. Gesund und halbwegs munter, während alles um mich herum kränkelt. Sehr dankbar dafür.
Entwickele statt dessen unangenehme Wesenszüge, die nie meine waren.
Ungeduld steht ganz oben. Leider.
Normal habe ich mir mit den Jahren eine Ruhe angewöhnt, die mir sehr gut tut und gut steht.
In Situationen, an denen ich sowieso nichts an der Dauer ändern kann [Bahnfahrten, Wartezimmer, Die Bahn ist gerade weg, Warteschlangen, Staus] bin ich nach wie vor [wohl beneidenswert] ruhig. Wenn ich weiß, ich kann sowieso nicht an der Situation ändern bin ich ruhig wie ein Stein, lese und – warte eben.

Dafür macht mich alles andere momentan sehr schnell sehr hibbelig.
Vor allem wenn mich jemand nicht sofort versteht, wenn mir jemand nicht folgen kann, wenn etwas nicht sofort so klappt wie ich es will. Wenn ich an etwas bastele kann ich das, lange, geduldig, ohne Problem, sobald jemand dabei ist, gehe ich sofort hoch. Das mag an meiner momentanen Gesamtlage liegen [die ich hier nicht weiter ausbreiten möchte], aber trotzdem macht es mich irre, weil ich nie so war und eigentlich auch nicht so bin und nicht so sein will. *seufz*

Jede Faser meines Körpers sehnt sich nach Sommer, nicht nur wegen der Sonne, Wärme, langen Tagen und Sockenlosigkeit(!), sondern auch weil ich weiß, ganz einfach weiß, dass im Sommer alles gut sein wird.
Bis dahin werde ich alles geschafft haben, ich werde belohnt werden, Leben wird leichter sein, noch schöner sein, glücklicher und sorgloser sein. Ich muss es nur noch bis dahin schaffen.
Die paar Monate, pah.

Tanya, den Kopf ausschüttend.

 
 
 
 
 
Zeit: 00:25
Hörbar: Earl Greyhound im Kopf
Laune: Seufzig

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