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Das erste Mal (6)

01/02/2011
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Gerade im Winter bin ich ein richtiger Suppenkasper.
Suppen, Eintöpfe, alles was den Bauch so richtig warm macht.
Neulich ist mir dann aufgefallen, dass ich tatsächlich noch nie eine Kartoffelsuppe selber gekocht habe. Der Mitesser wollte es eher cremig, ich mag eher etwas zu kauen in der Suppe, also haben wir uns ein Mittelwegsrezept gesucht und es hier gefunden:

250 g Kartoffeln und 250 g Süßkartoffel
1 Zwiebel und 200 g Lauch
1 Cabanossi
500 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer
120 ml Schlagahne
4 Stiele Majoran

Gewürfelte Zwiebel anbraten, gescheibte Cabanossi dazu, kurz mitbraten, geschälte und nicht zu klein gewürfelte Kartoffeln und gescheibten Lauch dazu, kurz dünsten und mit der Brühe ablöschen. Das Lorbeerblatt dazu, außerdem Salz und Pfeffer und dann 15 Minuten köcheln lassen. Sahne und Majoran dazu und abschmecken. Schon fertig.

Ich hätte nie gedacht, dass das von ganz alleine so lecker sämig wird und bindet (die Stärke der Kartoffel vergessen) und dass die Süßkartoffel da so gut mit rein passt.

Sehr sehr gut. Das nächste Mal kommt noch ein, zwei Möhren mit hinein.

Zum Nachtisch gab es nichts selbst gemachtes, sondern eine leckere Schweinerei vom Fabriksverkaufsstand auf dem Flohmarkt. Das Foto gibt es ob des Sabberfaktors nur in *dick*

Tanya, Suppenkasper, demnächst Möhren-Ingwer-Suppe auf dem Plan habend.
 
 
 
 
 
Hörbar: Grad nüscht
Laune: Annehmbar

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5 Kommentare leave one →
  1. 01/02/2011 18:20

    Ach liest die sich lecker!

    Kartoffelcremesuppe war eines der ersten Dinge, die ich regelmäßig selber gekocht habe und das seit fast 20 Jahren nach dem gleichen Rezept.

    Diese Variante sieht toll aus und mich reizt es, endlich mal Süßkartoffeln auszuprobieren (die gehören noch zu den Dingen, die ich noch nie gegessen habe) – Rezept markiert und unter ‚muss ich mal ausprobieren‘ verbucht. :)

  2. 01/02/2011 18:40

    Bisher war ich auch nur dabei als Süßkartoffel verkocht wurde, gegessen habe ich sie schon mal. Allerdings war ich nun beim selberverwurschteln überrascht wie hart sie roh und wie weich und ’schleimig‘ sie gekocht ist.
    Will in die Richtung, also Richtung Süßkartoffel als Hauptzutat, auf jeden Fall auch noch weiter experimentieren.

    Wie ist denn Dein „Grundrezept“ für Deine Kartoffelsuppe?

  3. 01/02/2011 18:53

    Kocht die Süßkartoffel denn ähnlich lange wie ’normale‘ Kartoffeln? Schleimig klingt jetzt etwas äh ja. *g* (Probieren muss ich jetzt trotzdem demnächst. Ich schleiche einfach schon zu lange drumrum.)

    Meine Kartoffelsuppe:
    Mehlig kochende Kartoffeln und Lauch in Brühe gar kochen, pürieren, (Kräuter-)Frischkäse und/oder Schmand (was eben da ist) mitpürieren. Mettenden klein schnippeln und noch ein bisschen durchziehen lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und ordentlich Petersilie drüber streuen.

    Die hat allerdings dann gar nix Stückiges ausser der Wurst, ist dafür aber ganz weich und cremig im Mund. Mjam.
    (Mist. Muss Kartoffelsuppe kochen. Bald.)

  4. 03/02/2011 06:13

    Obwohl die Süßkartoffel sehr viel härter als eine normal im Rohzustand war, hätte sie, glaube ich, eine kürzere Kochzeit vertragen können.
    Deshalb wird sie im Rezept wohl eher in grobe Scheiben geschnitten und nicht so wie von mir abgewandelt auch in Würfel (Ich habe es gerne monkesque gleich groß^^).
    Trau Dich! Ich habe schon vielfach gehört dass sie gebraten großartig sein sollen.
    Das will ich unbedingt auch ausprobieren.

    Bei pürierten Kartoffelsuppen hat man so schnell einen Pamp, den ich so überhaupt gar nicht mag. Also schon das „Mundgefühl“ nicht. Und dann einfach noch mehr Schmand … hum. Muss ich wohl einfach mal ausprobieren *denk*

  5. 04/02/2011 10:20

    Was für Kartoffeln nimmst du denn für sowas?
    Für alles, was ich stampfe oder püriere, nehme ich nur mehlig kochende. Ich ahne, was du mit dem Mundgefühl meinst. Bei festkochenden habe ich immer das Gefühl, die würden dann furchtbar schleimig werden, wohingegen ich die mehlig kochenden als samtig empfinde. (Aber vielleicht ist es auch das, was du nicht magst?)

    Im Zweifel: probieren. :)

    Das werde ich auch mit den Süßkartoffeln auf jeden Fall.

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