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Gedanken zum Mittag

20/06/2007

Seit dem 1. Juni sind hier in Düsseldorf Alkohol und warme Speisen in allen Fahrzeugen der Rheinbahn sowie auf den U-Bahnhöfen verboten.
Eine Umfrage unter den Fahrgästen hätte ergeben, dass sich viele Fahrgäste durch Speisegerüchte gestört und Alkoholkonsum verunsichert gefühlt hätten.

Ich habe das gleichmütig hingenommen, bin ich doch ein erklärter in- Ruhe-am-Tisch-Esser und mit ner Kanne in die Bahn kommt bei mir auch äußerst selten vor.
Stattdessen beobachte eher neugierig, wie sich das durchsetzen lässt
Persönlich denke ich ja eher, dass die Aktion etwas mit den Reinigungskosten zu tun hat, obwohl diese Theorie auch wieder entkräftet wird, da seit dem 1. Juni nun eine sehr stark erhöhte Anzahl von Securitymenschen durch die Bahnhöfe und Bahnen patrouilliert, die ja auch irgendwie bezahlt werden wollen.
Ob das wohl in ein Krawall ausartet, wenn die Fortuna oder DEG spielt und dann den Massen an Fans das Fahrtbier verboten wird?

Was ich auch etwas befremdlich finde ist die Definition von "warme Speisen".
Wer entscheidet denn, ob der Döner von Hans Mustermann noch warm ist, wenn er ihn verzehrt?
Und Essen aus den Filialen der Fastfoodkette "Goldene Titten von Amerika" ist doch sowieso schon beim Verkauf nicht warm.
Tzaziki ist eine kalte Speise, stinkt aber mehr als ne Portion Fritten? Alles ein bissl seltsam.

Meiner Meinung nach hätte die RBahn ein Gutes daran getan, laute Musik aus jugendlichen Handys zu verbieten, denn das ist wirklich etwas, das vom Störfaktor her kaum noch zu überbieten ist, diese, ganz vom Musikstil abgesehen, blecherne, verzehrte, immer viel zu laute Musik, die einem ungefragt aufgezwungen wird.

Tanya, das Thema Persönlichkeitsrechte beschneiden mal außen vor lassend.

 
 
 
 
 
Hörbar: Melissa, die scharfe Schnegge
Laune: Seltsam

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One Comment leave one →
  1. 10/12/2010 00:47

    1.
    die frage ist: wo fängt man an, wo hört man auf? ein generelles verbot von speisen und getränken wäre konseqent, aber wohl kaum durchsetzbar und nach meiner meinung auch wenig sinnvoll. das alkoholverbot kann ich aus sicht der rheinbahn nachvollziehen.

    geschrieben von emily — 20 Jun 2007, 21:13

    2.
    die frage ist ja auch: ist nur das konsumieren eben dieser speisen verboten oder auch er transport? weil nen transport zb eines dönners via bahn, selbst in verpackung, verströmt schon auch seinen geruch, krümmelt und kleckert aber nicht wenn man ihn erst zu hause isst

    geschrieben von Inchen — 21 Jun 2007, 00:24

    3.
    Oh, ich mampfe doch auch ganz gerne mal in der Bahn mein Essen. Ob das nun ein kalten Fischbrötchen ist, oder ein warmer Hamburger. Das ist doch der klarte Vorteil am Bahnfahren mgenüber Busfahren, daß man da noch sein Mahl einnehmen darf!
    Das würde mich sehr stören, wenn ich das jetzt nicht mehr dürfte!
    Alkoholverbot kann ich nachvollziehen! Und auf pöbelndes Volk kann ich auch ganz gut verzichten.
    Wie die Herren von der Bahn das ganze aber durchsetzen wollen, ist mir noch ein Rätsel!
    wer futtert oder trinkt, der fliegt raus? Oder wie? Oder gibt es da fette Strafgebühren zu zahlen. Da wird die Bahn dann endlich reich! ;)

    Schönes Wochenende wünschend,
    Abraxandria

    geschrieben von abraxandria — 23 Jun 2007, 12:56

    4.
    In Wiener Öffis gibt es ein Alkohol Verbot. Finde ich ziemlich sinnvoll, aber du hast schon recht mit den Reinigungskosten. Auf der anderen Seite möchte ich auch nicht auf nüchternem Magen einen Döner riechen.

    geschrieben von lonesome — 24 Jun 2007, 23:29

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