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Der Sturm in mir

19/01/2007

Der Sturm macht mich wahnsinnig.
Und zwar im genauen Sinne des Wortes.

Nicht das Rappeln, nicht die Lautstärke, nicht dass es mich ängstigen würde, nein.
Es ist in mir drin, diese große Unruhe, nicht mal negativer Gesinnung.
Als ob ein gut weggesperrter innerer Sturm sich seinem großen Bruder da draußen anschließen will und drängt.
Drängt und mir nicht sagt in welche Richtung.
Lässt mich zappeln, lässt mich hibbeln, lässt mich maulen.
Lässt mich auf komische Ideen kommen und es fällt mir schwer sie als solche zu erkennen und wieder wegzupacken.

Schließlich gehe ich raus, will den Stürmen die Chance geben sich zu verbinden, mir eine Richtung zu zeigen, mich davon zu tragen .. oder aber mit dem äußeren Sturm den Inneren aus meinem Kopf vertreiben.

Draußen ist es dunkel, die Straßen menschenleer, wilde Schatten tanzen an den Fassaden.
Der Sturm ist nur ein Wind hier draußen, fast zahm, warm und verspielt streicht er mir durch die Haare, beruhigt mich.

Es ist noch nicht so weit.

In dieser Nacht schlafe ich gut. Fest und traumlos.
 
 
 
 
 
Hörbar: Boy Hits Car ~ I’m A Cloud
Laune: Durchwachsen bis gut

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One Comment leave one →
  1. 14/12/2010 00:50

    Ich brüllte in den Wind „Jetzt will ich aber Action! Leg endlich los!“ und im nächsten Moment flog ich durch eine Sturmbö gegen die Tür. Irgendwie unheimlich :D

    geschrieben von lonesome — 19 Jan 2007, 22:43

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