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Körpereigene Drogenwelt

22/12/2006

Warum nehmen Menschen Drogen, wenn es doch so viel einfacher geht?
Aber von vorne, immer fein der Reihe nach;

Durch ein höchstgradigen HuWu Zustand am heutigen Nachmittag habe ich angefangen zu überlegen, wie viele Stunden Schlaf ich meinem Körper und vor allem meinem Hirn in der letzten Woche gegönnt habe …

Das Ergebnis hat selbst mich überrascht, denn von letzte Woche Donnerstag bis zum heutigen Freitag komme ich im Durchschnitt beim besten Willen nicht über drei Stunden pro Nacht.

Und das ist auf Dauer selbst für mich wenig.

Heute Nachmittag also, zwar ziemlich bedrömmelt nach gestrigem Trinkgelage, aber mich eigentlich recht wach und fit fühlend, auf der Arbeit startete mein Körper samt Hirn dann den Versuch einer Revolution.

Weil mein Magen meinte sich auch noch beteiligen zu müssen bekam er als Strafe einen Energydrink verpasst (und diese Waffe habe ich seit über 6 Jahren nicht mehr angewendet).

Böser Fehler, der Kreislauf verbündete sich mit der Strategie des Magens und verschwand einfach völlig aus seiner Funktion. Was das heißt muss ich wohl nicht weiter ausschmücken, ich meine, ich steh‘ auf Sternchen, aber gleich so viele und am helligen Tag … nein danke.

Vorübergehende totale geistige Abwesenheit lies sich wunderbar an den genervten Gesichtern der Kunden ablesen, meine Augen beschlossen auf Tennisballgröße anzuschwellen … oder mir zumindest das Gefühl zu geben, sie würden es tun.

Letztendlich habe ich es dann mehr oder weniger heil überstanden und es mit dröhnend lautem Punk es auch geschafft eine Station vor Endstation in der Bahn wieder aufzuwachen und nicht bei jedem noch so kleinem Geräusch Herzinfarkt gefährdet zusammen zu zucken.

Frage/Fazit 1: Warum teure Drogen, wenn man lustige Trips auch einfach durch Schlafentzug erreichen kann?

Frage/Fazit 2: Warum sitze ich hier und schreibe einen Post darüber, dass ich unbedingt Schlaf brauche, wenn die Uhr schon wieder gen Mitternacht zielt und ich um 5 aufstehen muss?
 
 
 
 
 
Laune: B-LaB-La, genervt, gehetzt, vorfreudig, wahnsinnig, Tanya’isch eben
Hörbar: Tool ~ Rosetta Stoned

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One Comment leave one →
  1. 24/12/2010 01:10

    Hi, also zu Frage 1:

    Schlafentzug mag zwar billiger und effektiver sein, aber auf Dauer führt er zu körperlichen D(e)ffekten, welche (im Gegensatz zu Drogen) das Bewusstsein nicht mehr kontrollieren kann…Drogen haben erst eine positive und dann auch negative Nebenwirkungen, klar aber (mal abgesehen von Koka und Heroin) sind doch Drogen noch – zumindest „ja ich machs“ oder eben „nein ich machs nicht“ – steuerbar ^^. Dies setzt beim Schlafentzug irgendwann aus – bei Drogen erst in der Abhängigkeit – und führt zum zwangsläufigen Schlaf. Allerdings sind Drogen für den Körper (vor der Gewöhnung) nicht so schädlich, da er sämtliche „Schadstoffe“ wieder abbaut…(natürlich bezieht sich das nicht auf Sucht – wobei es da ja auch körperliche und geistige Abhängigkeit gibt); bei Schlafentzug leiden die Hirnfunktionen derart, das es im Extremfall zum Kollaps kommt, da das Hirn sozusagen es nicht mehr schafft „wachzuhalten“ und gleichzeitig den „Körper mit nicht vorhandenen Wachmachern“ auszusaugen…naja also beides ist nicht gesund das ist klar… :-D allerdings ist das mit den Drogen (sofern es keine Morphine sind) eher die bessre Alternative… (einige Foltergefängnisse wenden auch Schlafentzug an und keine Drogen…warum wohl?)…

    zu Frage 2: Hmm wahrscheinlich hat Dir noch niemand gesagt, dass Schlafentzug nicht gesund ist höhö :-D ergo: Antwort Frage 1 hihi

    Wünsche Dir ein paar schöne Weihnachtstage *knuddel* lass Dich beschenken! Bis bald :-D

    geschrieben von Christian — 24 Dez 2006, 13:32

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