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Gelesen IV

05/06/2006
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Gottfried Keller – Romeo und Julia auf dem Dorfe

Beim Schwesterherz beherzt vorm Altpapier gerettet, ein kleines stilecht gelbes Reclamheftchen noch aus Schulzeiten. Passt fein in die Jackentasche, also kam es mit als Arbeitswegunterhaltung.

Und was soll ich sagen? Es gefiel!

In Anspielung auf eine Meldung, die Keller in einer Züricher Zeitung las und natürlich auf Shakespeares Tragödie beginnt die Erzählung: "Diese Geschichte würde eine müßige Nachahmung sein, wenn sie nicht auf einem wirklichen Vorfall beruhte, zum Beweise, wie tief im Menschenleben jede jener Fabeln wurzelt, auf welche die großen alten eErke gebaut sind. Die Zahl solcher Fabeln ist mäßig; aber stets treten sie in neiem Gewande wieder in die Erscheinung und zwingen alsdann die Hand, sie festzuhalten."

Besser könnte ich es auch nicht sagen, bittersüß erzählt die tragische Geschichte zwischen Vrenchen und Sali, die als Kinder unschuldig miteinander aufwuchsen, deren Väter, zwei Bauern sich böse zerstreiten und die Familien in die Armut bringen. Die einstigen Kinder die sich wiederfinden, verlieben und doch nicht zusammen sein können, ein tragisches Ende, ganz dem Vorbild von Romeo und Julia nachempfunden.

Und: Herrlich diese alte Sprache!

 
 
 
 
 
Hörbar: Farin Urlaub ~ Sonne
Laune: HaarrRRR

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