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Schlaflos in Düsseldorf

01/06/2006
tags:

Schlaflosbekaempfung1

Freitag schrieb ich über meine zwei schlaflosen Nächte.
Und was soll ich sagen, nach knapp einer Woche ist meine Vermutung leider eingetroffen, eine weitere kräftezehrende Schlaflosphase. Ich hasse es! Ich kann weder ein- noch durchschlafen, nehme meistens die einzige Stunde Schlaf mit, bevor ich aufstehen muss und kriech dann den ganzen Tag wie ein Zombie durch die Gegend. Nach einer ganzen Woche ohne richtigen Schlaf bin ich mittlerweile maulig, gereizt und friere wie ein Lama am Nordpol … gut, dass kann auch am Wetter liegen.

Gestern Nacht wurd es dann aber doch noch fast witzig, denn die 2 Stunden Schlaf, die ich abgegriffen habe, boten sich als irrwitzigen Traum da. Aber der Reihe nach.

Um kurz nach eins, totmüde, mit unübertrefflichem Optimismus ausgestattet kroch ich also ins Bett, mümmelte mich ein, war entspannt, müde, ausgelastet, nix im Kopf außer der Gedanke an Schlaf (nein auch nicht zuviel, daran liegt es auch nicht ;) ).
Nach einiger Zeit hin und her gestattete ich mir einen Blick auf den Wecker, halb drei. Ich war hellwach. Klasse. Eine SMS brummte, froh über die Ablenkung beantwortete ich die Frage nach dem Wachsein ausnahmsweise mit einem freudigen "Ja" und telefonierte eine Weile. Wieder ins Bett, nächster schlafloser Blick auf den Wecker: Halb 5. Super. Gegen halb 6 muss mich der liebe Herr Schlaf dann doch Mitleid gehabt haben und ließ mich ein, schickte mich aber gleichzeitig in einen total irren Traum.

So richtig bekomme ich ihn nicht mehr zusammen, weiß nur noch, dass ich in der Wohnung war und durch den Spion lugte, draußen standen zwei Handwerker und eine ziemlich seltsame Dame und sagten mir, sie müßten testen ob meine Klingel funktioniere. Zu diesem Zweck klingelten sie ohne Unterlas und hörten nicht wie ich immer wieder schrie "Sie funktioniert doch".
Zwischendurch klingelte mein Handy, der Hausmeister war dran. Er würde vobeikommen und sich die Schlafzimmerdecke ansehen, ob sie denn auch ordnungsgemäß rosa gestrichen wäre. Ich versuchte ihn abzuwimmeln und legte auf. Kurz darauf stand dann auch der Hausmeister vor der Tür und klingelte mit den Handwerkern im Duett. Wie eine Wahnsinnige begann ich mit einem Hammer die Wand aufzureißen und das Kabel für die Klingel zu finden um diese Irren zu stoppen. Als ich fast durch die Wand war, verstummte die Klingel plötzlich.

Ich wachte auf. Natürlich hatte mein Handy geklingelt: Wecker Nr. 1. Die Türklingel stellte sich als mein Radiowecker heraus, der seit einer halben Stunde auf voller Lautstärke dröhnte, mein Notfallwecker, falls ich total verpenne, denn den höre ich normalerweise immer und steh senkrecht im Bett. Das ist noch ein ganz Alter mit Flieger-Alarm-Nerventot-alles-weckt-Wecker.

Schweißgebadet stellte ich dann fest, dass ich noch knapp 15 Minuten bis zum aus dem Haus gehen hatte.

Tanya, sich langsam wie "The Machinist" fühlend und es heute Abend erstmals mit Schlaftee versuchend.

 
 
 
 
 
Hörbar: Bäumerauschen und Vögelgezwitscher
Laune: Kalt, müde, leer

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One Comment leave one →
  1. 04/01/2011 14:02

    1.
    Kannst einem echt leid tun. Hoffentlich verschwindet diese Schlaflosigkeit bald.

    geschrieben von nachtengel — 24 Jun 2006, 11:03

    2.
    Hallo TanYa,

    ich habe gerade einen Blog erstellt der die gleiche Überschrift trägt “ Schlaflos in Düsseldorf“. Würde mich freuen wenn ich auch mal etwas von Dir auf meinem Blog lese.
    In diesem Sinne, eine hoffentlich Gute Nacht!

    http://wickedstylz.blog.de/

    geschrieben von wickedstylz — 04 Aug 2006, 01:21

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