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Expedition im Gehirn

16/03/2006

Heute bin ich durch Zufall auf eine sehr interessante Doku gestossen und das ausgerechnet auf ARD (na gut, eigentlich nur, weil ich vorweg den alten Cowboy Schmidt geschaut habe) … whatever, ich war begeistert. Für alle Doku Hasser ist hier Schluss, alle anderen dürfen mein begeistertes Geschwafel weiter lesen ~ ich oute mich mal als Doku-Begeisterte, ganz besonders Dokus über alles, was den Menschen und seine „Funktionsweisen“ angeht.

Ausstrahlungsort: ARD

Titel: Expedition im Gehirn

Art: Doku, 3 Teiler, die erste Folge lief heute, wird gleich um 02:35-3:20 wiederholt … für die Nachtschwärmer ;)

Mehr Info: http://www.radiobremen.de/tv/dokumentationen/expedition_gehirn/gedaechtnis.html

Folge 1: Gedächtnis  Giganten

„“Woher kommt das Gedächtnis? Was führt dazu, dass wir uns manche Dinge merken können? Und manches sofort vergessen? Welche „Filtersysteme“ sorgen dafür, dass wir manche Dinge speichern und andere nicht? Oder speichern wir alles, wie Prof. Gerhard Roth von der Universität Bremen sagt? Und wenn wir alles speichern – wie könnten wir es fertig bringen, wie ein Savant die Geheimkammern zu öffnen?““

Interessant war für mich der Aspekt, dass es scheinbar nicht nur geborene sogenannte Savants gibt, sondern auch Menschen, die von einem auf den anderen Moment zu einem solchen Gedächtnis Künstler werden, so wie der vorgestellte Orlando Serrell durch einen Baseball, der ihn am Kopf traf.

Fände man also heraus, welche Vorgänge im „normalen“ Hirn sich unterscheiden von den Hirnvorgängen der Savants, könnte man diesen Zustand künstlich herbeiführen, durch eine Operation in etwa und wir alle könnten dieses leisten?

Schlummert die Begabung in allen Menschen und wird zu Gunsten der Alltagstauglichkeit unterdrückt? Würde ich zu Gunsten einer höheren Gedächtnisleistungen auf andere Hirnfunktionen verzichten wollen? Ist irgendwann beides möglich? Hach ich steigere mich da total rein *grübelt*

Der zweite Aspekt, der mich grübeln lässt:

90% unserer Handlungen laufen unterbewusst im Gehirn ab.

Unbewusste Filtersysteme erledigen für mich Dinge, über die ich dann gar nicht mehr nachdenken muss, zB. schätzen sie die Entfernung zu einem Auto – schaffe ich es noch über die Straße, sie filtern Gesichtsausdrücke, ich laufe ohne nachzudenken, fahre Fahrrad, schreibe, kaue, esse. So gesehen leben wir vom Unbewussten, vom „Gewohnheitsgedächtnis“.

Das wurde in der Doku angeführt im Vergleich zu den Savants, die diese Filter nicht besitzen und deren Gewohnheitsgedächtnis andere Prioritäten setzt, für einige funktioniert eben 39 hoch 20 im Kopf ausrechnen wie für andere eine belebte Straße überqueren.

Hach!! Alles hoch interessant das Ganze und eigentlich wollte ich ja auch nur auf die Sendung hinweisen … falls sich da jemand ähnlich interessiert rein steigern kann wie ich.
 
 
 
 
 
Hörbar: Golden Girls
Laune: Angeditscht
Tanya, ins Bett’le humpelnd.

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