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52 Bücher 2013 – 12

19/08/2013
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Guten Morgen!

Unermütlich weiter zum nächsten, also zwölften, Bücherthema das da lautet:

Vampir

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52 Bücher 2013 – 11

18/08/2013
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Hello!

Gerade hatte ich den fiesesten Gruselmoment überhaupt.

Just in dem Moment als der Film “Take Shelter“, den ich schaute, zum Abspann umsprang, gingen da draußen reale Sirenen los. Ough man. Weil ich nicht rausfinden konnte, warum die mitten in der Nacht jaulen und ich deswegen jetzt sowieso noch nicht schlafen kann, widme ich mich meinem schlechten Gewissen und somit dem Bücherprojekt, auf das ich eigentlich so viel Lust habe!

Nachdem ich jetzt sogar die sich anbietende Sommerpause nicht genutzt habe, werde ich mich jetzt endlich mal aufraffen! Auf gehts!

Das elfte Thema lautete:

Liebstes Kinderbuch

 

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Taschenwahn 01

17/06/2013

Heute jährt sich der Hochzeitstag eines lieben befreundeten Paar zum ersten Mal.
Ein Jahr rum wie nichts, haben wir schon wieder Sommer? Wahnsinn.
Dann ist es auch schon ein Jahr her, dass ich diverse Nähprojekte her zeigen wollte und wenn nicht jetzt, dann wohl gar nicht mehr. Zur Hochzeit trug ich ein dunkelgraues Kleid, mit einer schwarzen Schleife an der Taille, schwarze Pumps, schwarzes Haarreiftüdeldü – da hatte ich ja noch den Bob – und irgendwie fehlte mir noch der iPunkt am Outfit.

Na klar, eine Tasche. Mittlerweile sind die kleinen Clutches unheimlich angesagt und man findet sie in allen Preisklassen, Farben und Formen in jedem Laden, aber vor einem Jahr war das noch nicht so. Die wenigen, die ich fand gefielen mir entweder nicht, waren mir zu langweilig oder schlichtweg zu teuer. Also selber nähen, das konnte doch nicht so schwer sein. Kurz gegoogelt und festgestellt – im Endeffekt ist es nur ein Sack, der oben mit einem Reißverschluss geschlossen und dann zur Hälfte umgeschlagen wird. Ich habe mich grob an dieser Anleitung orientiert, schon weil ich gar keine Ahnung hatte, wie groß so ein Ding sein muss (normal habe ich es eher mit Taschen, in die der halbe Haushalt passt) und rausgekommen ist dieser “Sack”:

Polsterstoff vom Möbelschweden, irgendwann mal auf gut Glück aus der Fundgrube mitgenommen, mit Bügelvliesdings verstärkt, einem grauen Reißverschluss passend zum Kleid und ich hatte mein iPunkt. Manchmal ist selbst genäht eben doch schneller und Nerven schonender als sich an einem Wochenende auf der Suche nach der  Tasche in der vollen Stadt die Füße wund zu laufen.

Tanya, endlich mal herzeigend, ins Bett krabbelnd.

 

Wochenrückblick in Bildern, Nr. 01

27/05/2013

Kennt Ihr schon den tollen Blog von Fee? Ganz bestimmt! Ich habe das kleine Stück virtuelles Bunt vor einer ganzen Weile entdeckt und bin immer ganz begeistert von so viel Kreativität, Motivation und Unternehmungslust.

Dabei ist sie immer wunderbar echt, ungekünstelt und lustig. Einer meiner Lieblingskategorien ist der Wochenrückblick, denn Fee jetzt schon sage und schreibe 100 Wochen lang postet.
100 Wochenrückblicke!
Und zur Feier dieses Jubiläums hat sie aufgerufen mit ihr zu fotografieren.

Also, so für jede Woche ist das ja nichts für mich, aber für die eine Woche hat es wirklich mal Spaß gemacht. Hier also meine letzte Woche – in Bildern :)

01_collage_mo*Getragen: Feiertag! Also den ganzen Tag Gammelhosen!
*Gegessen: Spaghetti Bolognese – stundenlang geköchelt
*Gemacht: Nochmal Bingo gespielt – ich war so knapp dran!

02_collage_di*Getragen: Sternchentuch und Opaschlafhemdding
*Gegessen: ‘Hello my name is’ Sommeredition – SO lecker
*Gemacht: Gefreut über die Ringelblumen, die doch noch aus der Erde kommen

03_collage_mi*Getragen: Regenvollausrüstung – Mantel, schwere Stiefel, Jeans
*Gegessen: Wogemüse, Asiahünchen und Restezucchini
*Gemacht: Den Mond bewundert, als die Wolken mal weniger wurden

04_collage_do*Getragen: Schwarz, Trauermine und Stricklieselkette
*Gegessen: Leckeres obstlastiges Brunch auf der Arbeit
*Gemacht: mir die Füße oder eher die Socken wund gelaufen

05_collage_fr*Getragen: Abstufungen von schwarz. Augenringe und Schmetterlinge
*Gegessen: Vegetarisch gebratene Nudeln gepimpt mit Bibimbapsauce
*Gemacht: Mich über einen schnell und freundlich bewilligten Urlaubsantrag gefreut

06_collage_sa*Getragen: frisch geschorene Haare (an anderen Schwarzabstufungen)
*Gegessen: Die “1x klassisch bitte” Portion Spargel des Jahres
*Gemacht: Meine Nähmaschine panisch mit einem Kühlpad verpflegt

07_collage_so*Getragen: Erm ja, schwarz. Aber hab ich schon mal meine Fender-Gitarrengurttasche gezeigt?
*Gegessen: Frischen Spinat muss man kaufen wenn er kommt. Mich an koreanischem Spinat”salat” versucht. Fehlt noch der entscheidene Dreh, aber schon lecker.
*Gemacht: Heimlich Geschenke eingepackt.
Heute hat das Mini[Wort] und morgen mein [Wort] Geburtstag.

Tanya, mit einer überraschend schwarz gekleideten Woche (dabei bin ich gar nicht mehr so unbunt!) einen tollen Wochenstart wünschend.

Auf den Gleisen

16/05/2013
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Entschuldigen Sie bitte?!

Eine junge Frau kommt auf mich zu. Sie sieht nett aus, normal bis trendy, mit dicker Nerdbrille auf
der Nase, blond, enge Jeans und Turnschuhe. Eigentlich sieht sie sogar ganz hübsch aus in ihrer jugendlichen Uniform. In der einen Hand trägt sie eine Henkeltasche, mit der anderen hält sie einen lustigen kleinen Mops an der Leine, der mich ebenfalls fragend anschaut.

Ja?” sage ich und schaue von meinem Telefon auf, ich prüfe gerade, ob mein Zug pünktlich käme,
beim Umsteigen in dem kleinen Dorf kann eine Verspätung schon mal schnell ausarten und der Feierabend rückt in empfindliche Ferne.

Entschuldigen Sie, meinen Sie, ich kann hier mal eben auf die Gleise gehen? Nur für einen Moment?

Verständnislos starre ich sie an

Meinen Sie, das ist gefährlich?

Ich starre weiterhin und bekomme zumindest ein “ja, schon” heraus.
Mein Handy ist mir gerade aus der Tasche gefallen, ich bin ganz froh, dass ich es überhaupt gemerkt habe, aber jetzt liegt es da unten, auf den Gleisen.

Endlich verstehe ich und verdränge schnell sämtliche seltsamen Szenarien aus meinem Kopf, die sich dort aufgrund der seltsamen Frage eingeschlichen haben – ich habe einfach zu viel Fantasie. Ich erkläre ihr, dass ich es für sehr gefährlich halte, weil auf dem Dorfbahnhof sehr oft ICEs vorbei fahren, mit hoher Geschwindigkeit und zwar so oft, dass es dazu nicht mal einzelne Durchsagen gibt sondern nur ein regelmäßiger monotoner Hinweis vom Band [Achtung, durchfahrende Züge]. Zudem liegt der Bahnsteig zwischen zwei Gleis’kurven’ so dass man heran rauschenden Züge auch nicht vorher sieht.

Entmutigt schweigt sie und schaut mich mit einer Mischung aus Hoffnung und Verzweiflung an.
Hier gibt es auch kein … also keine Bahnmitarbeiter oder so was, oder?” Ich verneine, es ist eben ein typischer ein-Bahnsteig-Dorfbahnhof. “Wo liegt es denn?” frage ich und wir laufen zu der betreffenden Stelle und schauen hinab, ein Apfelgerät, natürlich, in einer neonpinken Hülle.
Es liegt tatsächlich quasi in Reichweite.

Die ganze Zeit über hoffe ich, dass ein ICE vorbei rauscht, egal ob auf dem Gleis oder Gegenüber, nur damit sie sieht wie schnell die sind, wie gewaltig alleine der Luftzug auf dem Gleis an einem zuppelt, damit sie versteht, wie ernst es mir mit der Warnung ist.

Hm” sagt sie. “Hm” sage ich und wir schauen beide auf die neonpinke Hülle.

Sie seufzt und ich muss einfach nochmal sagen, dass die Züge sehr sehr schnell sind, dass sie unvorbereitet kommen, dass man sie nicht sieht, vorher. Dabei kann ich sie verstehen, dass teure Ding liegt vielleicht gerade mal einen Meter unter uns, zum Greifen nahe und ganz unversehrt. Weit und breit natürlich kein rasendes Monstrum zu sehen.

Können Sie meinen Hund kurz halten?” – noch während sie das fragt drückt sie mir die Leine in die Hand, stellt die Tasche ab und hüpft beherzt ins Gleisbett, schnappt sich das Handy und -

[meine Fantasie dreht durch, während der Mops genauso aufgeregt anfängt zu bellen und an der Leine auf und ab hüpft, zieht und zerrt und sich wie verrückt aufführt von jetzt auf gleich, bin ich genauso aufgeregt aber auch genauso hilflos und weiß nicht was wäre wenn - würde die Zeit noch reichen sie wieder hoch zu ziehen? Würde ich die Leine los lassen und statt ihrer wäre der Hund im Gleis? Höre ich einen Zug, das hört man doch schon vorher, dieses Spannungsbruzzeln. Oder nicht? Was würde ich tun? Liegt da nicht Strom drauf, irgendwo, oder war das nur bei UBahnen so? Ich sehe sie tausend Tode sterben, für jeden einzelnen bin ich verantwortlich]

- hüpft behände wieder auf den Bahnsteig, in nicht mal zwei Sekunden. Sie beruhigt den Hund, schnappt sich die Tasche und bedankt sich bei mir, mit einem netten Lächeln und schon ist sie die Treppe runter und weg.

Es ist wirklich gefährlich” sage ich noch einmal leise, nur so für mich. Ein ICE kam nicht mehr,
obwohl sie sonst gefühlt alle zwei Minuten durch rasen – dafür mein Bummelzug, der mich endlich in den Feierabend trug.

12 of 12: Mai 2013

12/05/2013
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Der Mai! Voller Feiertage und Brückentage und Sonne und Besuch und Gegenbesuch und Frühling.
Also quasi.
Seid Ihr auch so viel unterwegs?
Quasi vom und aus dem langen Wochenende bringe ich Euch 12 of 12 Fotos mit :) Weiterlesen…

Ta-Daah! (8)

05/05/2013
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IMAG1737
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Happy Birthday Kleines! Unter 50 Artikel in diesem Jahr, das heißt nicht mal ein Artikel pro Woche … aber ich freue mich trotzdem, dass wir noch hier sind, wir zwei :) Und ich freue ich über Euch alle, die hier immer noch lesen, oder viel mehr schauen in letzter Zeit, und das eine oder andere Wort hier lassen.

Acht Jahre. Mönsch.

Wie immer ist hier gerade viel los, gerade geht ein tolles verlängertes Wochenende mit Familybesuch zu Ende und heute Abend gibt es noch ein Endorphinrauschkonzert, bevor es morgen um sechs wieder auf zum Alltagstrott geht. Die Tage kann ich hoffentlich mal meine Dailys nach reichen und auch ein paar Worte über Maibäume und gelbe Löcherbretter schreiben. Bis dahin – einen schönen Restsonntag!

Tanya, in Kurzform, wuselig, sich unheimlich dolle über Sonne, Frühling und die vergangenen Tage freuend.

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